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Fun Cup in Kiel

geschrieben von Christoph Lange
 
Ja, wo fange ich an.!
Ich, als Neuling bei den Capybaras hatte sehr viel Respekt vor meinem ersten Einsatz im Team.
So startete ich auch recht nervös in den Tag und fuhr mit Katja und Thomas Richtung Wettkampfort.
In Kiel angekommen, packten wir unsere sieben Sachen plus „Zusatzgepäck“ und gingen zum
Teamtreffpunkt. Dort wurden die ersten Vorbereitungen von Ilona und Gunnar getroffen unser
Teamcamp aufzubauen. Nach und nach trafen die „Wasserschweine“ ein, Küsschen hier, Küsschen
da und das Camp der Capybaras nahm Form an. Die vielen Stände, die große Bühne sowie das
gigantische Mannschaftsdorf entlang der Hörn liessen eine Kieler Woche Atmosphäre aufkommen.
113 Mannschaften in verschiedenen Klassen nahmen ihre Rennen auf.
So gegen 10.30Uhr mussten auch wir los. Ich schnappte mir mein Paddel und trottete der Meute
hinterher. Mein Puls stieg an. Auf dem Weg zum Start wurde noch schnell das offizielle
Mannschaftsbild geschossen, bevor wir in unserem Rennboot Platz nahmen. Johann führte uns mit
ein paar kraftvollen Zügen zum Start. Die Aufregung wurde noch größer. Nach langen
Manövriermanövern endlich Start. Arschbacken zusammen kneifen und durch. 3 Kraftvolle, 10
Schnelle und ab ging die Post mit den Streckenschlägen. Paddeln, Schnaufen, Paddeln, Schnaufen,
Paddeln... Puls 170, aber diesmal durch die Kraftanstrengung. Dann rief Johan „durch“ und ich
richtete mich auf. Sah gut aus. Wir waren mit vorne. Die Durchsage gab uns die Bestätigung
unserer guten Leistung. Platz 2 mit einer tollen 1:05er Zeit. Raus aus dem Boot, abklatschen und
zurück ins Camp. Bei bester Stimmung und wieder gutem Wetter kamen die ersten Leckerlies auf
den Tisch und Thorge eröffnete die Getränkebar. Nun verlief die Zeit bis zum nächsten Start, bei
Plauderei und dem ein oder anderem Getränk, sehr schnell.
Mit gute Laune und Gesang wanderten wir zum zweiten Vorlauf. Ein bisschen aufwärmen und ab
ins Boot. Meine Nervosität war nun nicht mehr ganz so groß, dennoch verspürte ich wieder eine
leichte Anspannung.
Start, Paddeln, Schnaufen, Paddeln … das kennt ihr schon; Ziel. Wieder zweiter und damit vorn
dabei. Zeit vom ersten Vorlauf bestätigt.
Jetzt wurde es gemütlich. Alle packen ihre Esssachen aus, der Grill wurde angeheizt, die Getränke
gereicht und schon ging der Mittagsschmaus los. Nach dem guten und reichhaltigen Essen überzog
die Mannschaft eine leichte Müdigkeit. Einige überbrückten die lange Zeit mit einem Schläfchen
hinterm oder im Zelt. Andere gingen shoppen oder spazieren.
Gegen 16:30 Uhr hiess es dann wieder Spannung aufbauen. Der Endlauf stand an. Nervosität im
Team war spürbar. Nach dem worm up reihten wir uns nach und nach in unserem eigenen Boot ein. Auch
unseren eigenen Steuermann Johann konnten wir wieder begrüßen. Der gab uns die letzten Tipps
sowie Feinschliff und führte uns zum Start.
Nun ging alles sehr schnell. Are you ready, attention, mäck mäck. Ab gings. Ich sah nur Ingo´s
Rücken und schnaufte wieder. Gepaddelt habe ich natürlich auch. Und schon war alles vorbei. Eine
knappe Kiste wie es sich nach der Ergebnissdurchsage bestätigte. Platz 6 von sieben liest sich zwar
nicht so schön, aber die anderen waren an diesem Tag einen Hauch besser. Unser Team hatte die
meisten Frauen an Bord und dennoch sind wir auf Augenhöhe der anderen Mannschaften gewesen
und darauf können wir sehr stolz sein. Hut ab vor unseren Topmodels!! Ach, so nebenbei sei
erwähnt, dass eine neue Bestzeit (1:04er Zeit) gefahren wurde.
Nachdem sich die kleine Enttäuschung bei dem ein oder anderen gelegt hatte, wurde im Camp erst
mal richtig angestossen. Der Grill wurde ebenfalls noch einmal aktiviert und alle schlugen noch mal
kräftig zu. Die ersten Capybaras traten den Heimweg an. Wir machten wieder alles auf Null, sagt
man so, und fuhren anschließend unser Boot nach „Hause“. Am „Stall“ angekommen, schnell das
Boot in den Schuppen gefahren, ein letztes Männerbier getrunken und ab nach Hause.
Daheim gab es dann noch einen leckeren Cocktail auf der immer noch warmen Terrasse. Das war
mein erster Wettkampftag bei den „Wasserschweinen“.
Fazit: Toller Tag, super Stimmung im Team, nette Menschen, klasse Essen.