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Saison 2018

Drachenbootfestival in Schwerin

17.-19. August 2018 – da stand natürlich das 27. Schweriner Drachenbootfestival auf dem Kalender der Capybaras! Diese Großveranstaltung ist seit Jahren fester Bestandteil der Capy-Saison und auch immer viel mehr als nur eine Drachenboot-Regatta. Für den Großteil der Mannschaft begann dieses Paddelwochenende bereits am frühen Freitag mit dem Aufbruch nach Schwerin, dem Sichern eines guten Stellplatzes und dem Aufbauen unseres Teamzeltes. Dankeschön den diesjährigen Platzbesetzern und Zeltaufstellern, der Platz war super gewählt! (Konnte ja keiner ahnen, dass wir einer Dauerbeschallung durch unsere Nachbarn ausgesetzt waren...)

Das Freitags-Highlight war natürlich das von Kirsche organisierte Essen in der Zippendorfer Strandperle und die folgende abendliche Stadtteilführung von Kirsche Senior. Ein wunderbarer Abend, an dem wir Dank unseres persönlichen Stadtführers Schwerin einmal mehr etwas besser kennen gelernt haben! Dankeschön! Na ja, und manch einer wird wohl auch die interessanten Begegnungen im Bus und in der S-Bahn in Erinnerung behalten, ebenso das Ticketlösen für Fortgeschrittene...

Da es am Samstagmorgen schon früh auf die Rennstrecke auf dem Pfaffenteich gehen sollte, bemühten wir uns um rechtzeitige Nachtruhe. Dennoch waren die Augen vieler beim Frühstück um 7 Uhr noch recht klein, doch Dank Kaffee und guten Frühstücksbuffets waren dann alle fit genug für den langen Paddeltag. Der erste Start war um 9:32 Uhr angesetzt, der zweite noch vor der Mittagspause um 12:04 Uhr, nachmittags sollte noch die 1000m-Strecke folgen.

Unsere beiden Rennen verliefen recht ähnlich, von Tanja gesteuert und von Kaja auf der Trommel angefeuert, kamen wir nach unserem Start auf 15 km/h und büßten bis zum Ende der 200m-Strecke nahezu keine Geschwindigkeit ein, so dass am Ende beider Rennen eine hohe 53er-Zeit auf der Anzeigetafel stand. Das bedeutete für den Sonntag eine Teilnahme in der Sportklasse, an die Zeiten der Champions Klasse kamen wir nicht ganz heran.

Erst um 18:45 Uhr war unser Langstreckenrennen angesetzt, wobei 1000m nicht unbedingt Langstrecke sind... Und so haben wir eher einen 1000m-Sprint hingelegt – wie so viele andere Teams auch, wenn man sich die Rennen mal etwas genauer angesehen hat. Mit einer Zeit von 4:43 min. lagen wir am Ende im Mittelfeld aller gestarteten Teams, so richtig begeistern konnte uns das Ergebnis natürlich nicht. (Uns liegen aber auch eher die wirklich langen Langstrecken.)

Der lange Samstag war natürlich nicht bloß sportlich geprägt, die gefühlt endlose Wartezeit brachte manch Spaß, Ärger und Lacher mit sich. Spaß hatten wir eh, da die Stimmung bei uns im Team sehr gut war, die Sonne schien und wir einen guten Platz auf Höhe der Kurzstrecken-Startlinie hatten. Geärgert haben wir uns über die laute Musik unserer Zeltnachbarschaft, denn alle Versuche, die jungen Kollegen zur „Zeltlautstärke“ zu bringen, schlugen fehl. Aus dem Ärger entstand aber auch wieder manch Lacher, wollten wir doch „die Alte mit ihrem Strickzeug“ zum Zelt schicken und darauf hinweisen lassen, dass die Hörgeräte und Schrittmacher unserer Teamkollegen übersteuern. Na ja, und ist man erst mal in ausgelassener Stimmung und den Klängen von Helge Schneider oder Gitti und Erika („Heidi“) ausgesetzt, so ergeben sich auch schnell weitere Späße wie die physikalische Erklärung für das asynchron wirkende Paddeln mancher Teams mit verschiedenfarbigen Paddeln oder praktische Lebenstipps für das Befüllen von Wasserflaschen... (Einzelheiten werden hier nicht aufgeführt!)

Highlight des Samstagabends war das große Feuerwerk um 22:45 Uhr. Vorab hatten wir alle lecker gegessen und konnten somit das traditionelle und äußerst beeindruckende Feuerwerk genießen. Es soll sich zuvor folgender Dialog ergeben haben: „Ich bin doch eigentlich nur wegen des Feuerwerks hier.“ - „Ach deshalb hast du so scheiße gepaddelt!“ Tja, jeder kriegt sein Fett weg!

Sonntag dann noch mal aufs Wasser. Die Wertungsläufe der Sportklasse standen für uns auf dem Programm – und mit einer niedrigen 54er-Zeit gelang uns ein dritter Platz und somit der Sprung ins C-Finale. Hier sollten wir uns mit unseren schleswig-holsteinischen Freunden von den Sventana Dragons messen. Zu unserem Leidwesen schlugen sie uns im Lauf um Platz 13 knapp, letztlich hieß es für uns Gesamtrang 18, die Sventanas landeten einen Platz vor uns. Auch in diesem Finale hatten wir eine niedrige 54er-Zeit hingelegt und somit alle Kurzstreckenrennen mit nahezu gleichem Ergebnis abgeschlossen. Sicherlich hatten wir uns etwas mehr erhofft, aber wie das – gerade bei solch mehrtägigen Events – immer so ist, einige wichtige Paddler fehlten, andere hatten vorab nicht regelmäßig trainieren können... Wir wollen keine Ausreden suchen, die großen Ergebnisse sind nun mal nicht möglich, wenn nicht regelmäßig mit vollem Boot und in der Regatta-Besetzung trainiert werden kann. Mal sehen, wie es in drei Wochen in Kiel läuft! Zufrieden waren wir trotzdem, denn unsere Rennen liefen schon gut, die Konkurrenz in Schwerin ist nun einmal bärenstark!

Nach unserem letzten Rennen und der Siegerehrung haben wir dann gemeinsam das Zelt abgebaut und der Abschied nahte nach vielen gemeinsamen Stunden. Bleibt abschließend zu sagen, dass es eine tolle Veranstaltung war! Das Schweriner Drachenbootfestival ist etwas Besonderes, allein die Größe des Events (über 100 Teams auf dem Pfaffenteich) und das Rahmenprogramm sind einfach prima! (Einzig unsere lange Pause am Samstag war etwas aufreibend, aber irgendwen trifft es immer.)

Vielen Dank an unsere Gastpaddler!! Ihr habt das super gemacht! Und Glückwunsch an die Flohkiller zu ihrem 3. Rang – euer Jubel auf der Bühne war nicht zu überhören!

Ach ja, und falls jemand irgendwas vermisst: „Das war so'n Großer! Der ist da lang!“