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Saison 2019

Sonnenschein und Paddelspaß beim Trainingswochenende

Das alljährliche Trainingswochenende der Capybaras auf dem Campingplatz „Camp Lanker See“ stand auf unserem Paddelkalender – und es war wieder mal ein tolles Erlebnis bei bestem Wetter! Drei Tage Sonnenschein und Paddelspaß, mehr kann man sich als Paddel-Verrückter doch nicht wünschen.

Am Freitag, den 21. Juni, trafen wir uns mit den ersten Capybaras gegen 15 Uhr auf dem Campingplatz und holten zunächst mal unseren Oskar und Capybruno aus der Vereinsscheune, damit wir schon mal auf dem Wasser pendeln konnten. Die nächsten Capys trudelten nach und nach ein, so dass wir mit einigen Leuten das Training von „Poseidons Alptraum“ ab 18:30 Uhr unterstützen konnten. Mit einem vollen Boot ging es dann – gesteuert von Jürgen – über den Lanker See und die Schwentine bis zum Fischer, wo nach den Druckphasen auf dem Hinweg ein ausführliches Technik-Training durch Johann und Jürgen stattfand.

Wir entließen unseren Paddelkollegen von Poseidon am Verein und paddelten rüber zum Campingplatz, wo mittlerweile die restlichen Freitags-Anreisenden aufgetaucht waren. Also kurz unter die Dusche und dann nix wie ran an den Grill! Kirsche hatte uns reichlich Grillgut übergeben (Danke!), aber wir schafften übers Wochenende kaum mehr als die Hälfte. Bis nach Mitternacht hielten die Letzten durch, gemütliches Grillen, Essen, Trinken und Quatschen – einfach ein schöner Abend!

Na ja, und da ergeben sich ja auch immer so manch Erkenntnisse, die man wohl als sogenannte Insider bezeichnen muss… Seit Freitagabend wissen wir, wann besondere Vorsicht geboten ist: Wenn der See glitzert, wenn Anke zur Diaschau mit Urlaubsfotos einlädt und wenn Berliner Luft auf den Tisch kommt!

Am Samstagmorgen trudelten wir dann ab etwa 9 Uhr zum gemeinsamen Frühstück ein. Dabei beobachteten wir einen Rudervierer, dem es irgendwie gelungen war, sich unter unserem Drachenboot, das in der Bucht „vor Anker lag“, zu verkeilen und mühselig wieder zu befreien. Natürlich meldeten die Sportsleute den möglichen Schaden und versprachen, für diesen aufzukommen. Tja, wenn man rückwärtsfährt, kann man schon mal was übersehen…

Nach dem Frühstück fanden wir uns am späten Vormittag zur Drachenboot-Runde ein. Johann steuerte uns über den Kirchsee auf die Schwentine… ja und dann müssen wir uns irgendwie verfahren haben, denn plötzlich hieß es: „Schaut mal, ein Zebra!“ Mit solch einer Aussage rechnet man nicht unbedingt unter der B76 bei Preetz… Die Meinungen über das Zebra gingen dann auseinander, manch einer vermutete ein Pferd mit schwarz-weißer Decke, manch anderer glaubte, jemand hätte seinem weißen Pferd schwarze Streifen aufgemalt, und zuletzt blieb die Meinung, wir hätten uns leicht verfahren und wären einfach plötzlich irgendwo in Afrika gelandet! Wir werden es wohl nie erfahren…

Wir hatten Freitagabend und Samstagnachmittag weitere Kleinboote vom Verein mitgebracht und somit konnte sich jeder am Samstagnachmittag frei austoben, Boote testen, baden gehen (freiwillig und unfreiwillig) sowie sich gegebenenfalls noch mal auf eine längere Paddeltour begeben. Bunter Paddelnachmittag bei Sonnenschein, auch wenn sich nicht jeder so recht auf dem Wasser beteiligen wollte und den sonnigen Platz am Strand nicht mehr hergab. Wir drehten u.a. eine schöne Runde im OC und mussten dabei feststellen, dass der Wind doch etwas aufgefrischt war, wovon man in der windgeschützten Bucht nicht viel merken konnte.

Abends galt unsere Aufmerksamkeit dann wieder dem Grillgut, Salaten, Brot und verschiedenen Getränken – für jeden war das richtige dabei. Jürgen gab uns dann noch Nachhilfe in Tischreinigung und wir erörterten noch einmal Johanns Houdini-Einlage vom Nachmittag. Okay, sind wieder Insider!

Samstagabend endete wie der Vorabend, bloß etwas früher, so dass alle am Sonntagmorgen noch einmal fit und motiviert waren, nach einem gemeinsamen Frühstück ein weiteres Mal ins Drachenboot zu steigen. Schließlich wollten wir noch mal zum Fischer, um dort ein Eis zu essen, das gehört einfach dazu. Es war eine eher gemütliche Runde, wobei wir auch immer wieder Druck machten und natürlich unsere Technik beachten sollten. Nach gut fünf Kilometern gab es dann das wohlverdiente Eis, ehe wir uns auf die letzte Paddel-Etappe des Wochenendes machten.

Zurück am Campingplatz hieß es dann: Aufräumen, Boote zurückbringen und für die Abreise bereitmachen. Ein tolles Wochenende fand ein entspanntes Ende. Und wie so oft nach solchen Erlebnissen, kann man einfach nur sagen: Selbst Schuld, wer nicht dabei war! P!! Es ist immer wieder ein tolles Teamerlebnis und hat allen Beteiligten – uns Capybaras wie unseren Gästen – riesigen Spaß gemacht! Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir ein solch wunderbares Wochenende hatten!